En détail
Jedes Kind ist einzigartig in seinem Wesen, die Welt wahrzunehmen, zu denken und mit anderen in Kontakt zu treten. Manche Kinder erleben die Welt auf eine Weise, die von der Norm abweicht – das nennen wir Neurodivergenz. Diese Vielfalt ist wertvoll und verdient Anerkennung und Verständnis.
In der Arbeit mit Kindern treten oft herausfordernde Situationen auf, besonders dann, wenn wir die Lebenswelt dieser Kinder nicht vollends verstehen. Um neurodivergente Kinder besser unterstützen zu können, ist es wichtig, sich in ihre Wahrnehmungen und Bedürfnisse hineinzuversetzen.
Unsere Fortbildung bietet die Möglichkeit, das Thema Neurodivergenzen bei Kindern praxisnah im Wald zu erleben. Was bedeutet Neurodivergenz? Welche Besonderheiten bringen neurodivergente Kinder mit, und wie nehmen sie die Welt wahr? Mithilfe gezielter Übungen im Wald werden wir das eigene Empfinden schärfen und versuchen, die Perspektiven dieser Kinder nachzuvollziehen.
Ziel ist es, durch das intensive Erleben in der Natur ein tieferes Verständnis zu entwickeln, um im pädagogischen Alltag einfühlsamer und kompetenter auf die Bedürfnisse neurodivergenter Kinder eingehen zu können.
Jedes Kind nimmt die Welt auf seine eigene Weise wahr. Manche Kinder haben besondere Wahrnehmungsmuster, die von der gesellschaftlichen Norm abweichen und als neurodivergent bezeichnet werden. Eine inklusive Pädagogik betrachtet diese Vielfalt als Bereicherung und entwickelt Strategien, um allen Kindern eine gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen.
Diese Fortbildung sensibilisiert für das Thema Neurodivergenz und vermittelt praxisnahe Methoden zur inklusiven Unterstützung neurodivergenter Kinder. Durch gezielte Naturerfahrungen im Wald erleben die Teilnehmer:innen, wie unterschiedlich Wahrnehmungen sein können und unser Denken und Handeln beeinflussen. Sie lernen, pädagogische Ansätze so zu gestalten, dass sie den individuellen Bedürfnissen aller Kinder gerecht werden.
Objectifs:
- Auseinandersetzung mit dem Thema „Neurodivergenz“ (wie z.Bsp.: ADHS, Autismus, Dyskalkulie,…)
- Perspektivwechsel
- Selbstreflexion
- Erlernen einer positiven Einstellung im Bezug auf das Verhalten neurodivergenter Kinder
- Verändertes Denken im pädagogischen Alltag
- Entwicklung angepasster Methoden und Abläufe im pädagogischen Alltag
Nach Abschluss der Fortbildung sind die Teilnehmer:innen in der Lage, Neurodivergenz als wichtigen Bestandteil einer inklusiven Pädagogik zu erkennen und wertzuschätzen. Sie lernen, Methoden zu entwickeln, die eine aktive Partizipation aller Kinder ermöglichen, und die Lernumgebung entsprechend anzupassen. Durch gezielte Beobachtung und Dokumentation können individuelle Bedürfnisse erfasst und pädagogische Maßnahmen entsprechend gestaltet werden. Zudem wird der Austausch mit Kolleg:innen und Eltern gefördert, um gemeinsam eine inklusive Umgebung zu schaffen.
Méthodes:
- die Fortbildung wird in der Natur stattfinden
- Sinneswahrnehmungsübungen im Wald
- Theoretische Impulse
- Kleingruppenarbeit
- Selbsterfahrung
- Achtsamkeitsübungen
- Reflexionen
- moderierte Gruppendiskussion
- Erfahrungsaustausch
Die Fortbildung kombiniert praktische Naturerfahrungen mit theoretischen Impulsen zur Inklusion und Neurodivergenz. In der Kleingruppenarbeit erarbeiten die Teilnehmer:innen Strategien zur Förderung der Partizipation neurodivergenter Kinder. Durch Selbstreflexion und Achtsamkeitsübungen entwickeln sie eine wertschätzende Haltung gegenüber Vielfalt. Moderierte Diskussionen und der Erfahrungsaustausch ermöglichen es, Herausforderungen zu identifizieren und Lösungen zu erarbeiten. Die Fortbildung wird mit einer Reflexion und dem Übergang in den pädagogischen Alltag abgeschlossen, um eine nachhaltige Umsetzung zu gewährleisten
Formateurs
Isabelle LEUCHTER