En détail

Beschreibung Inhalt:

Wir wollen allen Kindern gerecht werden und alle Kinder und ihre Familien in ihrer Vielfalt anerkennen und sie wertschätzen und die Kita als einen Ort gestalten, an dem sich jede*r sicher, wohl und zugehörig fühlt. Doch in der Realität ist dies nicht so einfach, denn Vielfalt ist nicht gleichwertig, sondern nach wie vor werden Menschen kategoriesiert und sind mit unterschiedlichen Privilegien ausgestattet, was sich nur gesamtgesellschaftlich zeigt, sondern auch in pädagogischen Institutionen und den alltäglichen Interaktionen wirksam ist. Jedes Kind mit seinen individuellen Bedürfnissen, Fähigkeiten und der einzigartigen Familienkultur zu sehen und zu berücksichtigen erfordert eine reflexive Haltung und ein Bewusstsein über eigene Vorurteile, aber auch über Einseitigkeiten in den institutionellen Strukturen und z.B. des Spielmaterials. In der Fortbildung werden Ziele und Prinzipien einer vorurteilsbewussten Bildung und Erziehung vorgestellt, die eine Orientierung und Handlungsmöglichkeiten für ein vielfaltssensibles und diskriminierungskritisches Denken und Handeln bieten. 

Methoden (z.B. Vortrag, Präsentation, Arbeitsgruppen, …):

  • Vortrag,  

  • Präsentation,  

  • Diskussion,  

  • Arbeitsgruppen 

Zielsetzung und zu erwerbende Kompetenzen:

  • Was sind Vorurteile? Wie beeinflussen sie meine pädagogische Praxis? Wie nehmen Kinder Vielfalt wahr? à Kenntnisse über Vorurteilsentwicklung und der Relevanz im Kontext einer inklusiven Pädagogik 

  • Bewusstsein über die Bedeutung der Thematik für die Persönlichkeitsentwicklung und das Selbstbild der Kinder 

  • Kenntnisse über konkrete Ziele und Umsetzungsmöglichkeiten einer vorurteilsbewussten Praxis 

  • Entwicklung einer kritischen Haltung und Sensibilisierung für Ausgrenzungen und Ungleichhandlungen 

  • Kritische Analyse von Spielmaterial (Kinder-/Bilderbüchern) hinsichtlich der Darstellung und Repräsentanz von Vielfalt 

Formateurs

Ali-Tali Caroline