En détail

Fortbildungsbeschreibung:
Die sprachliche Bildung von Kindern hat in den letzten 10-15 Jahren eine neue Bedeutung erlangt. Dies nicht nur, weil Sprache der Schlüssel für das Hineinwachsen und Verstehen der Welt ist, sondern auch, weil eine wachsende Zahl an Kindern zwischen 2 und 6 Jahren Auffälligkeiten in ihrem Sprachgebrauch zeigen. Additive Sprachfördermaßnahmen, die die kindliche (Er-)Lebenswirklichkeit nur bedingt berücksichtigen, haben sich in der Vergangenheit als wenig hilfreich erwiesen. Erfolgversprechender sind demgegenüber vor allem pädagogische und didaktische Konzepte, bei denen die sprachbewusste und sprachanregende Gestaltung von Alltagssituationen im Vordergrund stehen. Von dieser Grundorientierung her werden wir uns in der Fortbildung mit ausgewählten inhaltlichen Fragestellungen sowie mit Hilfe von Videoeinspielungen auseinandersetzen.
Ziele und zu erwerbende Kompetenzen:
· In welcher Weise beeinflusst unser Menschenbild und die damit verbundene Haltung zum Kind unser pädagogisches Handeln?
· Welche Wissens-Bausteine und Stolperstellen sind für Ihre Einschätzung frühkindlicher Sprachentwicklung von Bedeutung?Welche Besonderheiten sind bei Zwei- und Mehrsprachigkeit zu beachten?
· Mit Freude lernen … oder: Wie Motivation Handeln und Verstehen steuert Neurobiologische Erklärungsansätze und ihre Verbindung zu erlebten Alltagssituationen mit Kindern
· »Die Sprache der Bilder …« Wie erreichen wir ein ‚verlangsamtes Sehen‘ und differenziertes Beschreiben und Erkennen von Zusammenhängen?
· Alltagsdinge und ihre Funktionen … Wie schaffen wir Irritationen, die ein problemlösendes Denken auslösen und ermutigen können
· „Und was denkst du …?“ Von der Qualität des Fragens bezogen auf Sprachhandlungssituationen des Kindes.
 
Marlies Koenen
Dipl. Päd./Erwachsenenbildung, Grundschullehrerin, Erzieherin und Hortnerin
Selbstständig

Formateurs

KOENEN Marlies