En détail

Der  nationale Rahmenplan zur non-formalen Bildung enthält die Aufforderung , Kinder die am Anfang des Spracherwerbs stehen reichhaltige Sprachanlässe zu bieten: „Besonders für Kinder, die erst am Anfang ihres Spracherwerbs in einer oder mehreren Sprachen stehen, bedeuten soziale Bezüge sowie das Einbinden sprachlicher Anregungen in konkrete Handlungszusammenhänge wichtige Erfahrungen. Alltagssituationen und wiederkehrende Abläufe, die reichhaltige Sinneserfahrungen und ungeteilte Aufmerksamkeit Erwachsener ermöglichen, sind Anlässe zur intensiven Begegnung mit Sprachen“ (Nationaler Rahmenplan zur non-formalen Bildung im Kindes- und Jugendalter, Ausgabe 2021, S. 48)

Neben den Kindern, die aufgrund ihres Alters am Anfang des Spracherewerbs stehen, sind zumeist etliche Kinder mit Migrationshintergrund in der Gruppe. Diese Kinder sprechen in der Regel erstmal schlecht oder gar nicht die Landessprache(n). Hier ist es sinnvoll und für alle erleichternd, Möglichkeiten bereitzustellen, die auch ohne Sprache gemeinsame Aktivitäten der Gruppe und damit auch einen ersten Schritt zum Spracherwerb ermöglichen.

Spielen ist eine Hauptbeschäftigung von Kinder, es ist lustvoll und Nationen übergreifend. Damit sind Spiele die fast ohne Sprache funktionieren eine sehr hilfreiche Methode, um noch nicht der Landessprache mächtigen Kindern einen Zugang zur Sprache und gemeinsamen Aktivitäten bereitzustellen.

 

Formateurs

Karin Schmid