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Inhalte

Der nationale Bildungsrahmenplan spricht mit Blick auf die übergeordneten Bildungsziele im Kindes- und Jugendalter sowie die Merkmale der non-formalen Bildung u.a. von den Prinzipien der Offenheit, der Freiwilligkeit, der Partizipation, der Lebensweltorientierung oder der Subjektorientierung etc. Wir alle nutzen diese Begriffe und Konzepte relativ selbstverständlich in unserem Arbeitsalltag und nehmen sie in unsere pädagogischen Konzepte auf. Aber dann befassen wir uns meist mit dem Alltagsgeschäft, ohne die Zeit zu haben, weitergehend darüber nachzudenken.
Aber was meint das Konzept der „lebensweltorientierten Jugendarbeit“ eigentlich genau? Und wie funktioniert die „Sozialraumorientierung“ konkret? Wofür kann die „Offenheit“ in der Jugendarbeit neben dem kostenlosen Angebot noch stehen?
Die Seminarreihe befasst sich systematisch mit den zentralen Konzepten der Jugendarbeit, und zwar einmal aus einer theoretischen und dann aus einer praktischen Perspektive.
Ziel ist, die Theorie und die Praxis der Jugendarbeit wieder ein Stück enger miteinander zu verbinden und hierbei vertiefende, vielleicht sogar ganz neue Erkenntnisse zu den wichtigsten Ansätzen und Methoden der Jugendarbeit zu erhalten.
In diesem ersten Seminar dieser Reihe befassen wir uns mit dem bedeutenden Konzept der „Lebensweltorientierung“ (H. Thiersch) und seiner Bedeutung für die Jugendarbeit.
• Es geht zunächst um einen Blick auf die theoretischen Grundlagen der Lebensweltorientierung und die aktuelle Studienlage. Hierzu wird ein einführendes theoretisches Inputreferat gegeben, wobei die Theorie nicht verschachtelt, sondern in gut verständlicher Weise erläutert wird.
• Im zweiten Schritt geht es um die Übertragung der Theorie in die Alltagspraxis der Teilnehmenden.

Methoden

• Theorieimpulse
• Praxisbezogene Übungen
• Reflexion und Gruppenarbeiten
• Diskussion und Erfahrungsaustausch

Ziele

Die Teilnahme an diesen Seminar ermöglicht es:
• die wichtigsten Methoden, Ansätze und Konzepte der Jugendarbeit aus theoretischer und praktischer Seite zu reflektieren
• die eigenen Methoden und Ansätze zu vertiefen und neu zu erkunden
• Austausch von Erfahrungen und „best practice“
• mehr Rollenklarheit zu erlangen
• Zielorientierter zu arbeiten

Formateurs

Sandra Biewers