En détail

Eine Fortbildung in Zusammenarbeit mit

Warum diese Fortbildung?

Viele Jugendliche machen Erfahrungen mit Alkohol und anderen Drogen. Bei einigen bleibt es beim Experimentieren, andere entwickeln einen riskanten Konsum und setzen ihre Gesundheit und Lebensentwicklung aufs Spiel. 

Wie gehen Sie mit Jugendlichen um, die legale und/oder illegale Drogen konsumieren: 

Schauen Sie weg? Bestrafen Sie diese? « Referieren » Sie über die Schädlichkeit von Drogen? Würden Sie den Jugendlichen gerne helfen, wissen aber nicht wie?

Die Fortbildung möchte neue Möglichkeiten des Sprechens über den Konsum von Alkohol und anderen Drogen aufzeigen. 

Ein Ziel ist es, die Teilnehmer*innen der Fortbildung dabei zu unterstützen, ihre pädagogischen Kontakte gezielt für kurze Interventionen zu nutzen, die eine Verhaltensänderung der Jugendlichen fördern können. 

Die Teilnehmer*innen lernen in der Fortbildung einige Strategien und Methoden kennen, die maßgeblich auf dem Konzept der Motivierenden Gesprächsführung (Miller & Rollnick) beruhen. 

Die vorgestellten Methoden können die Kommunikation zwischen Erwachsenen und Jugendlichen verbessern. Sie können und sollen jedoch eine im Einzelfall notwendige Verweisung zu weiterführenden Hilfen nicht ersetzen. 

Die Fragen der Anwendungsmöglichkeiten und Grenzen dieser Kurzinterventionen im beruflichen Alltag werden daher ebenfalls thematisiert.

Nach dieser Fortbildung, sind Sie in der Lage:

  • Allgemeine Standards einer professionellen Gesprächsführung zu wissen

  • Das Modell zur Erklärung und Beeinflussung von Verhaltensänderungen (Prochaska & Di Clemente) kennen zu lernen

  • Strategien und Methoden, die auf den Prinzipien der « Motivierenden Gesprächsführung » basieren (Miller & Rollnick) kennen zu lernen

  • Durch aktives Zuhören die Befindlichkeit des Jugendlichen zu verstehen und darauf zu reagieren

  • Die Motivation für eine mögliche Veränderung erkennen zu können und wenn möglich stärken zu können

  • Ihre eigene Haltung zum Thema Drogenkonsum zu reflektieren

  • Eine ergebnisoffene und wertschätzende Gesprächsführung zu pflegen

Methoden

  • Impulsreferate 

  • Kleingruppenarbeit 

  • Übungen

  • Austausch im Plenum

Formateurs

Centre National de Prévention des Addictions

FEDAS Luxembourg asbl