En détail

Inhalte

Wer mit Kindern arbeitet, bemerkt schnell Unterschiede im Verhalten von Mädchen und Jungen. Interessanterweise fallen im Kita-Alltag häufiger die Jungen auf: Sie sind oft wilder und lauter. Aber muss das „von Natur aus“ so sein? Aus der neueren Gehirnforschung wissen wir, dass die Gehirne beider Geschlechter sich kaum unterscheiden. 
Welchen Einfluss haben also die genetischen Voraussetzungen, die Hormone oder die Umgebung auf die Kinder? Welche Rollenvorbilder prägen sie? Die immer wieder aufflammende Diskussion um sexuelle Übergriffe zeigt, wie dringend ein selbstbewusster Umgang mit der eigenen Geschlechterrolle ist.  
Einzelne Inhalte sind.:
• Eigene Erfahrungen mit unterschiedlichem Rollenverhalten bei Mädchen und Jungen
• Aktuelle theoretische Grundlagen aus Biologie, Gehirnwissenschaft und Pädagogik
• Entwickeln von Zielen und Methoden im Umgang mit Jungen und Mädchen
• Vorstellen von Beispielfällen
• Wie stärken wir Kinder und Erziehe/innen? – Umsetzen in den Berufsalltag

Ziele

Ziel ist es, Mädchen und Jungen bei der vollen Entwicklung ihrer Potenziale zu unterstützen ohne sie durch Rollenklischees einzuschränken. Wir wollen bei jedem Kind die Stärken stärken, unabhängig vom seinem Geschlecht.
Die Teilnehmer erlernen eine Haltung und Methoden um eine genderbewusste pädagogische Arbeit im Alltag umzusetzen.

Methoden

Kurzvorträge, Diskussion, kreative Methoden (z.B Malen), Filmpräsentation zum Thema, Arbeitsgruppen, Partnerarbeit, systemisches Arbeiten zu Fallbeispielen (z.B. Aufstellungen), Selbstreflexion nach Minitrance, Körperübungen und Spiele.

Formateurs

Bettina Blum