En détail

Inhalte

Ein Kind zu beobachten heißt, es zu beachten und seine Bildungsthemen und Bedürfnisse wahrzunehmen. Beobachtungen geben Bildungsbegleitern wertvolle Einblicke in die Erlebenswelt eines jeden Kindes und weisen auf seine Kompetenzen und Stärken hin.
Pädagogische Fachkräfte erhalten durch Beobachtungen Hinweise auf die Wirkung des pädagogischen Angebotes auf das einzelne Kind. Auf dieser Grundlage können Räume, Angebote und Projekte gestaltet, weiterentwickelt und den Themen der Kinder angepasst werden.
Die Reflexion einer Beobachtung im Team dient dazu, die Bildungsprozesse der Kinder aufzudecken und über pädagogisches Handeln nachzudenken.
An Hand von Lerngeschichten, Fotogeschichten oder durch andere Dokumentationsformen werden die individuellen Lernwege von Kindern gespiegelt und tragen so zur Entwicklung ihrer Selbstkonzepte bei.
– Bedürfnisse, Selbstbildungsthemen und Entwicklungsprozesse in der Kindheit
– ressourcenorientierte Beobachtung als Grundlage für pädagogisches Handeln in einer inklusiven Maison Relais
– Lerndispositionen (DJI) als Hinweise auf Selbstbildungsprozesse
– Anregungen zur Gestaltung einer inklusiven Lernumgebung
– Beobachtungsprozesse als gemeinsame Prozesse im (Gruppen-)Team
– verschiedene Dokumentationsformen

Ziele

Die Teilnehmenden erweitern ihr Wissen über Entwicklungsprozesse, Bedürfnisse und Selbstbildungsthemen in der frühen Kindheit
Sie entwickeln Die Fähigkeit durch Beobachtungen Die Selbstbildungsprozesse eines jeden Kindes zu wahrzunehmen.
Sie sind sensibilisiert für Die ressourcenorientierte Wahrnehmung der Kinder.
Sie kennen den Ablauf eines Beobachtungsprozesses und Die Bedeutung des kollegialen Austausches für das pädagogische Handeln.
Durch Differenzierung und Individualisierung bei der Gestaltung der Lernumgebung berücksichtigen Sie Die besonderen Bedürfnisse aller Kinder.
Sie kennen verschiedene Dokumentationsformen und können Sie anwenden.

Formateurs

Ingrid Sauer