En détail

In dieser Fortbildung wird die Betreuung von Kindern mit unterschiedlichem Verhalten (aggressiv, provozierend, « störend », aber auch zurückgezogen, ruhig, überangepasst, …) im Rahmen eines SEA behandelt.  Das Ziel ist die Teilhabe jedes Kindes an den Bildungsangeboten der non-formalen Bildung in einer inklusiven Haltung.

 

Dabei werden drei Aspekte/Dimensionen berücksichtigt:

– Das Kind, seine vielfältigen Verhaltensweisen und seine Bedürfnisse.

– Die Pädagogen (ihre Haltung, ihre Rolle und der Rahmen, den sie in der nicht-formalen Bildung setzen).

– Die Zusammenarbeit mit den Personen, die mit dem Kind in Verbindung stehen (Eltern, Familien, Schulen, externe Dienste, …).

 

Ein erster Themenblock zielt auf das Verhalten im Allgemeinen ab:

– Was ist Verhalten (Definitionen)?

– Was können verschiedene Verhaltensweisen sein, einschließlich sogenannter « schwieriger » Verhaltensweisen, ohne dabei Kinder mit ruhigem und (über-)angepasstem Verhalten zu vergessen, und was sind die Ursachen dafür?

– Möglichkeiten für vielfältige und individuelle Interventionen (je nach den Bedürfnissen des Kindes), um allen Kindern die Teilnahme an nicht-formalen Bildungsangeboten zu ermöglichen.

 

Die Begleitung von unterschiedlichen Verhaltensweisen konzentriert sich nicht nur auf die Kinder, sondern hängt vor allem vom Team sowie von der Zusammenarbeit mit allen beteiligten Akteuren (Eltern, Familien, Schulen, externe Dienste, …) ab.

 

Der zweite Block der Ausbildung hat die Haltung und Rolle der Pädagogen zum Thema: Die Inhalte beziehen sich auf den nationalen Bezugsrahmen und die Selbstreflexion: Wie beeinflusst die Haltung und das Handeln des Pädagogen das Verhalten der Kinder? Das Team setzt einen Rahmen, der den Kindern Sicherheit gibt: Reflexion über gemeinsame Strukturen und Regeln, die als Team angenommen und gemeinsam mit den Kindern in einer partizipativen Haltung entwickelt werden sollen – dabei orientiert man sich am nationalen Bezugsrahmen zur non-formalen Bildung.  

 

Im dritten Teil geht es um die Zusammenarbeit mit den Bezugspersonen der Kinder: in erster Linie mit den Eltern und der Familie, aber auch um die Zusammenarbeit mit der Schule und ggf. mit externen Diensten und Fachkräften, die das Kind begleiten. Was sind die Grundlagen für eine gute Zusammenarbeit, die das Kind und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellt? Welche Instrumente können vorgesehen werden?

Formateurs

Anne Junk –  Pédagogue curative, elisabeth - Kanner- a Jugendberäich