En détail

Warum diese Fortbildung?

Schon
im Kleinkindalter begegnen wir Werten, Rollenbildern und Stereotypen, die sich
mit unserem Geschlecht verbinden lassen. In der aktuellen Gesellschaft wird von
zwei Geschlechtern gesprochen. Deshalb ist es wichtig, seine eigenen
Geschlechterrollen und -bilder aktiv zu reflektieren und sich diese bewusst zu
machen.

 Außer
den Kontaktpersonen, mit denen ein Kind im Alltag zu tun hat (Eltern,
Geschwister, Erzieher*innen, Lehrer*innen usw.), ist es mit den
Wertevorstellungen und Rollenbildern der Medien konfrontiert. Neben digitalen
Medien spielt bei Klein- und Schulkindern das Printmedium „Bilderbuch“ eine
zentrale Rolle. Die selbst oder vorgelesenen Geschichten inklusive der
Illustration zeigen Rollenbilder und gegebenenfalls Stereotype auf, die das
Kind stark beeinflussen können. Demzufolge ist es für das pädagogische Personal
wichtig, sich diesen Prozessen bewusst zu sein und so den Kindern aktiv
Pluralismus vorzuzeigen und vorzuleben.

Der Workshop stellt den Teilnehmenden praxisnahe Methoden vor, mit denen sie ihre Werte/ Rollenbilder und die der Kinder erweitern können: Welchen Rollen und Geschlechterbildern begegne ich in Büchern? Wie werden diese von den Kindern aufgenommen bzw. interpretiert? Welche Stereotype werden so verstärkt oder aufgelöst? 

Nach dieser Fortbildung, sind Sie in der Lage:

  • Sich kritische  mit den Themen Geschlecht und Diversität in Bilder- und Kinderbüchern auseinanderzusetzen

  • Sich mit den eigenen Werten und Weltvorstellungen auseinanderzusetzen

  • Sensibilisierung für den Einfluss von Bildern und Geschichten auf Kinder mitzuteilen

  • Methoden zu entwickeln, die den Umgang mit einengenden Geschlechterbildern erweitern

  • Analyse- und Beobachtungskompetenzen im Bereich Bilder- und Kinderbücher zu erlangen

  • Sensiblerer mit Wahrnehmungen und Werten der Kinder umzugehen
    Stereotypen bewusst wahrzunehmen
    Mit eigenen Wertevorstellungen bzw. Geschlechter- und Rollenbildern umzugehen

Methoden

  • Impulsreferate (Begriffsbestimmung, theoretische Ansätze, etc.)

  • Kleingruppenarbeiten (Reflexion, Austausch, Vertiefung von theoretischen Ansätzen) 

  • Großgruppenarbeit/Plenumsdiskussion (Vorstellung der Ergebnisse und Analyse/Diskussion der Ergebnisse) 

  • aktive Buchanalyse (mit einem Diversitätsblick kritisch Bilderbücher analysieren, eigene Bücher dürfen gerne mitgebracht werden) 

  • Mediale Analyse (kritische Analyse zu Stereotypen in digitalen Inhalten)

Formateurs

Act Together asbl

Alex Carneiro

FEDAS Luxembourg asbl

Silke Hülpes