En détail

Alter der Kinder: Kinder bis 6 Jahre

Portfolios eignen sich für eine lebendige, alltags – und kindorientierte Bildungs – und Lerndokumentation des Kindes in der Kindertageseinrichtung. Dabei geht es einerseits um das Sammeln, Archivieren und Aufbereiten bedeutsamer Ereignisse und Erfahrungen im Leben des Kindes. Die pädagogische Fachkraft wird damit einerseits zum „externen Gedächtnis“ (Gerd E. Schäfer). Im Dialog mit dem Kind erkennt sie dessen Stärken und unterstützt es bei der Entfaltung individueller Fähigkeiten und Kompetenzen. Können die Eltern in die Arbeit mit dem Portfolio einbezogen werden, wird die gemeinsame Erziehungsverantwortung partnerschaftlich gestärkt. Die Anwendung professioneller Methoden unterstützt die Fachkräfte in der Arbeit mit  dem Portfolio.

Die Teilnehmenden erhalten umfassende Informationen über Methoden der Portfolio – Arbeit und die Möglichkeit die eigene praktische Arbeit auf Grundlage der Inhalte zu reflektieren und weiterzuentwickeln.

Die Fortbildung ist in zwei Tage aufgeteilt, wobei sich der erste Tag mit den Grundlagen der Portfolio-Arbeit befasst.

Am zweiten Tag geht es darum die eigene Portfolio-Arbeit in der Einrichtung zu reflektieren und weiterzuentwickeln.

Der Transfer in die eigene Praxis, der kollegialer Austausch der Teilnehmenden in Bezug auf das Thema sowie die Schwerpunktsetzung der einzelnen Themen geschieht in Anlehnung an die Fragestellungen aus der Praxis.

Die Inhalte der beiden Fortbildungstage bauen aufeinander auf, sind jedoch jeweils als Einzelveranstaltung absolviert konzipiert und können somit unabhängig voneinander belegt werden.

Im Sinne des kollegialen Austausches ist das Mitbringen von Beispielen aus der praktischen Arbeit wünschenswert.

Tag 2

  • Portfolio-Arbeit weiterdenken!
    • Wo stehe ich mit meiner Portfolio-Arbeit?
    • Wo  stehen wir in der Kindertageseinrichtung  oder unserer Gruppe mit der Portfolio-Arbeit?
    • Nächste Ziele?
  • Das Portfolio im Dialog mit dem Kind:
    • Im Gespräch mit dem Kind
    • Das Portfolio als gemeinsame Gestaltungsaufgabe
  • Die Aufgabe der Fachkraft professionell gestalten:
    • Grundlagen der Beobachtung: Alltagsintegrierte Beobachtung und Wahrnehmung; Stolpersteine und Beobachtungsfehler
    • Geeignete Methoden der Beobachtung und Dokumentation für die Arbeit mit dem Portfolio
  • Das Portfolio als Grundlage für pädagogisches Handeln
    • Im Kita-Alltag
    • Mit dem Team
    • Mit den Eltern – z.B. im Portfolio-Gespräch
  • Verschiedene Fragestellungen wie z.B.:
    • Praktische und organisatorische Fragen
    • Stolpersteine
    • Das digitale Portfolio als Möglichkeit
  • Mein/unser nächster Schritt

Formateurs

Tina Bretz