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In unserer modernen Gesellschaft, in welcher die Beziehung zwischen Mensch und Natur immer weiter in den Hintergrund rückt und es zu einer Entfremdung zwischen Mensch und Natur kommt, ist es wichtig, dieser Beziehung wieder wertschätzende Aufmerksamkeit zu schenken. Für das Wohl unserer natürlichen Umwelt, sowie für unser persönliches Wohlergehen (insbesondere das von Kindern und Jugendlichen), ist es wichtig, Möglichkeiten zu schaffen, in welchen diese Beziehung neu aufblühen und sich entfalten kann. Hierbei kann die persönliche künstlerische und kreative Auseinandersetzung mit der Natur ein starkes und kraftvolles Werkzeug sein, welches Gefühle von Verbundenheit, Einheit, Identifikation, Freiheit, Gelassenheit und Empathie gegenüber uns selbst, sowie gegenüber unseren Mitmenschen und unserer natürlichen Umwelt fördern und intensivieren kann. Diese Weiterbildung beschäftigt sich mit der Frage, wie künstlerische Tätigkeiten in der Natur eine persönliche Verbundenheit zu unserer natürlichen Umwelt schaffen können, und wie kreatives Schaffen Natur-Erfahrungen, -Erlebnisse und -Emotionen begleiten, erkunden und reflektieren kann. Außerdem besteht das Ziel darin, die Schönheit und Ästhetik der Natur, die uns allseits umgibt, zu beleuchten und auf ihre pädagogischen Einsatzmöglichkeiten hin zu untersuchen. Hierbei geht es nicht um zeichnerisches Können. Vielmehr geht es darum, durch die eigene künstliche Tätigkeit unsere Beziehung zur Natur neu zu entdecken, zu stärken und zu fördern. Neben einer kurzen theoretischen Einleitung steht die Selbsterfahrung im Vordergrund, um verschiedene künstlerische Herangehensweisen, die eigene Kreativität und die eigene Naturverbundenheit (neu) zu entdecken. Der Transfer zur eigenen pädagogischen Praxis der Teilnehmer*innen ist in diesem Zusammenhang von großer Relevanz.

Objectives

• Naturpädagogische Aktivitäten, welche die Aufmerksamkeit auf die Schönheit und Ästhetik der

  Natur lenken,kennen lernen 

• Einsatzmöglichkeiten von „Art-based-Environmental-Education“ im pädagogischen Alltag

  erkennen und, je nach Altersgruppe, differenzieren lernen 

• Selbsterfahrung verschiedener künstlerischen und kreativen Herangehensweisen

  (z.B. Naturzeichnungen und – malen, LandArt mit Naturmaterialien in 2D und 3D…)

  Anknüpfung Themen des Bildungsrahmenplans: 

• Emotionen und soziale Beziehungen 

• Bewegung, Spiel und Sport 

• Kreativität, Kunst und Ästhetik

Méthodes

(z.B. Vortrag, Präsentation, Arbeitsgruppen ,…) 

• Kurze theoretische Einführung (Vortrag) zu der Beziehung Kreativität –
Natur und der
  pädagogischen Richtung „Art-based-Environmental-Education“ 

• Austausch und Reflexion über eigene Erfahrungen in der Gruppe 

• Ausprobieren von verschiedenen Aktivitäten/Herangehensweisen in
Kleingruppen oder


  auch individuell

Formateurs

Kris Clees