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Partizipation ist ein wesentliches Element einer funktionierenden Demokratie. Durch den Rahmenplan zieht sich das Thema Partizipation wie ein roter Faden. Doch was bedeutet Partizipation? Können Kinder schon (mit-)entscheiden, oder sind sie noch zu klein? Dürfen wir Kinder überhaupt mitentscheiden lassen, oder müssen wir es vielleicht sogar? Kinder mitentscheiden lassen, bedeutet immer, dass die Erwachsenen einen Teil ihrer Macht abgeben, das verunsichert, macht manche Angst.
Welche Rolle spielen die Kinderrechte bei dieser Entscheidung?
Was hat offene Arbeit mit Demokratiebildung, oder Partizipation zu tun? Bedeutet « offene Arbeit » alle dürfen alles selbst entscheiden, oder will offene Arbeit organisiert sein, gibt es einen Kader?
Wie begegnen wir den Kindern im SEA, mit welcher « Haltung ». Was bedeutet überhaupt « Haltung », und können wir alles auf Haltung schieben?
Diesen und vielen weiteren Fragen müssen sich Fachkräfte im SEA stellen.

Welche Rolle kann hier eine Leitungskraft spielen? Wie kann sie ihr Team unterstützen?

Die Kinderrechte zeigen die Herausforderung auf, vor der Fachkräfte stehen, wenn sie zwischen Recht auf Schutz und Recht auf Mitbestimmung den richtigen Weg finden müssen.
Das Konzept der Kinderstube der Demokratie zeigt Wege und Methoden auf, um dieses Dilemma lösen zu können.

Methoden

Kleingruppenarbeit
Diskussion im Plenum
PP Präsentation

Zieler

Kennenlernen des Konzepts der « Kinderstube der Demokratie ».
Den Auftrag eines SEA aus Sicht der Kinderrechte verstehen.

Formateurs

Chris Thill