En détail

Beschreibung Inhalt:

Kinder haben ein Recht auf Teilhabe und Mitbestimmung und wenn wir allen Kindern gerecht werden wollen, MÜSSEN wir ihre Perspektiven, Interessen und ganz spezifischen Bedürfnisse berücksichtigen. Was als Grundsatz schon weit verbreitet ist, zeigt sich in der alltäglichen Umsetzung aber nicht so einfach und selbstverständlich, weil gelebte Partizipation und eine gleichwertige Beziehung zwischen Kindern und Erwachsene bedeutet, dass verinnerlichte Macht über Kinder neu überdacht werden muss. Im Alltag zeigt sich, dass Partizipation in erster Linie eine Herausforderung für Erwachsene darstellt, die stark von der individuellen Haltung abhängt und immer wieder die Balance zwischen Schutz und Verantwortung auf der einen Seite und den Kinderrechten auf der anderen Seite herstellen muss. In der Fortbildung wird erarbeitet und reflektiert, was Partizipation WIRKLICH ist, welche Barrieren und Herausforderungen sich stellen, welche Einfluss das Alter bzw. der Status des « Kindes » auf unser Denken und Handeln hat (Wie sprechen wir eigentlich mit Kindern? Welche Entscheidungen treffen wir aus « Bequemlichkeit » oder Zeitersparnis ? etc.), aber auch warum Partizipation so wichtig für das Aufwachsen der Kinder ist und im Hinblick auf das gesellschaftliche Zusammenleben. 

Methoden (z.B. Vortrag, Präsentation, Arbeitsgruppen, …):

  • Vortrag 

  • Präsentation 

  • Diskussion 

  • Arbeitsgruppen 

Zielsetzung und zu erwerbende Kompetenzen:

  • Reflexion über das “Bild vom Kind” und das veränderte Generationenverhältnis 

  • Kenntnisse über den Stellenwert und die Chancen von Partizipation 

  • Bewusstsein über Adultismus im Alltag als Diskriminierungsform 

  • Sensibilisierung für eine wertschätzende Kommunikation und die Wahrnehmung von Kindern als gleichberechtigte Subjekte 

  • Reflexion über die eigene Macht 

  • Fähigkeit, Regeln und Entscheidungen zu analysieren: Wessen Bedürfnisse, Interessen und Perspektiven werden wirklich berücksichtigt? 

Formateurs

Ali-Tani Caroline